Mit einem Klick auf dieses Bild kommen Sie direkt auf die Homepage von Physio -110°C
Über Dominik Genkinger, seines Zeichens Athletiktrainer im Jugendbereich des SV Waldhof-Mannheim und angehender Sportwissenschaftler, wurde uns eine Möglichkeit eröffnet, unsere Leistungssportler im regenerativen und leistungssteigernden Bereich weiter zu fördern.
Dominik ist einer der Mitarbeiter einer Praxis für Kältetherapie, genauer bei Physio -110° Celsius, Collinistraße 11, 68161 Mannheim.
Es wurde uns die Gelegenheit geboten, uns mit einem unserer Sportler vor Ort einen persönlichen Eindruck zu verschaffen und diese Methode zu testen. So wurde kurzerhand ein Termin vereinbart und am Mittwoch, 28.10.2015 sollte es los gehen.
Mit großen Erwartungen begaben wir uns vor Ort und wurden von einem der Inhaber der Praxis, Lorenz Schellhammer empfangen. Freundlich und überaus professionell wurden wir von ihm über die Vorzüge der Kältetherapie informiert und eingewiesen. So wirke sie zum einen entzündungshemmend und schmerzlindernd, was in der Schmerztherapie relevant ist.
Zum anderen, was insbesondere unsere Sportler tangiert, leistungssteigernd und extrem regenerativ. Diese Prozesse werden nicht zuletzt durch die anschließend angeregte starke Durchblutung gefördert.
Überrascht waren wir über die angenehme Atmosphäre, die in den neuen modern eingerichteten Praxisräumen vorherrschte. Er führte unter anderem aus, das deren Vorzüge auch zu Vereinen aus der Bundesliga vorgedrungen sind.
So steht eine gleiche Anlage beim FC Bayern München sowie bei Bayer Leverkusen kurz vor der Eröffnung.
Die Sportler wurden sodann einer ausführlichen Anamnese unterzogen.
Der Blutdruck wurde gemessen und weitere Vitalwerte erfasst. Anschließend wurde eine Wärmebild-aufnahme erstellt, um vor sowie auch nach der Therapie einen Überblick der Wärme-verteilung im Körper zu haben. Die Jungs betreten den Therapiebereich bekleidet mit Badehosen, Turnschuhen, Handschuhen sowie Mützen. Außerdem wurden sie mit einem Mundschutz ausgestattet, um ihnen das Atmen zu erleichtern.
Nun war doch eine gewisse Anspannung festzustellen, nachdem uns mitgeteilt wurde, dass ein Mensch nach ca. 7 Minuten, die er den Minus 110° ausgesetzt sein würde, sterben müsse.
Die erste der insgesamt drei Kältekammern hat eine Temperatur von Minus 10°. Hier hält man sich ungefähr 20 Sekunden auf, um sich an die bevorstehende Tiefstkälte heranzutasten. Danach betritt man die zweite Kammer mit Minus 60°, hier konnte man von Außen beobachten, wie die sich auf dem Körper befundene Feuchtigkeit verdampft.
Nach wiederum 20 Sekunden begaben sich die Probanden in die dritte Kammer mit der Tiefstkälte von Minus 110°!!! In dieser extremer Kälte findet man einen absolut keimfreien Raum vor und so breiten sich keine Krankheitserreger aus.
Durch den ständigen Blickkontakt und verbal per Mikrofon versicherte sich Lorenz Schellhammer, dass es den Jungs gut geht und alles im Normbereich war.
Durch Aufforderungen, wie die Schultern, bzw. Arme kreisen zu lassen, wurden sie dazu gebracht, nicht an die Kälte und die Dauer des Aufenthaltes zu denken. Da es sich um eine absolut trockene Kälte handelt, ist das Empfinden, bzw. das Kältegefühl ohnehin nicht so extrem unangenehm, wie vorher angenommen. Nach einem dreiminütigen Aufenthalt begibt man sich nicht wie angenommen sofort wieder ins Freie, sondern die ganze Aktion wird rückabgewickelt.
Zunächst in die Kammer mit Minus 60°für einige Sekunden und abschließend wieder in den Bereich mit Minus 10°.
Hier hatten die Kandidaten, wie anschließend berichtet das Gefühl, übertrieben ausgedrückt in eine Sauna zu kommen.
Als sie schließlich die „Freiheit“ betragen, fiel eine extreme Rötung der Haut ähnlich eines Sonnenbrandes auf.
Dieser Effekt wurde durch die stark angeregte Durchblutung hervorgehoben. Wieder wurde eine Wärmebildaufnahme gefertigt und bei Bedarf hätte man sich unter einer Wärmeröhre aufwärmen können. Erneut wurde der Blutdruck gemessen und die erhobenen Werte in einem abschließenden Gespräch verglichen.
Hier gesellte sich dann sogar noch der zweite Inhaber Thomas R. Uhrig dazu, so dass uns das Gefühl der absoluten Professionalität vermittelt wurde. Beim Vergleich der Wärmebildaufnahmen viel uns auf, dass in einigen Körperregionen, insbesondere den Extremitäten die Körpertemperatur gerade noch so im zweistelligen Bereich war. Problemzonen, die bei jedem Fußballer im Laufe einer Saison auftreten, waren deutlich stärker durchblutet. So zum Beispiel konnte man klar einen Pferdekuss erkennen, der im Wärmebild dunkelrot abgebildet war, als andere Stellen. Gleiches konnte uns bei einer Sehnenentzündung sowie sonstigen Prellungen vermittelt werden.
Fazit: Unserer Spieler Dominik Strohmeier berichtete, dass ihn das Gefühl der extremem Kälte tief beeindruckt hat.
„Am Abend nach der Anwendung war ich ziemlich kaputt, was am nächsten Tag einer totalen Erholung gewichen ist“.
Auch bei ihm war zu beobachten, dass kleinere Beschwerden nahezu verschwunden waren.
Stepbystep-SPortmanagement ist der Meinung, dass diese Methode unverzichtbar im Leistungssport ist und sich durchsetzen wird.
Gerade Bayern-München und Bayer Leverkusen haben diesen Weg beschritten, so dass auch wir nachziehen und unseren Talenten diese Möglichkeiten eröffnen wollen.
Unser besonderen Dank gilt Dominik Genkinger sowie den beiden Inhabern Lorenz Schellhammer und Thomas R. Uhrig, die uns diesen unvergesslichen Tag ermöglicht haben.
Haben Sie Interesse an einer Partnerschaft? Wir freuen uns, wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen.